[Geschichtensammlung] Legende vom Mudang-Gespenst
Beschreibung
Kapitel 9: Karma
Der Holzfäller gestand sein Vergehen und flehte um Hilfe.
Wie könnte ein Vater sein eigenes Kind denn gleich drei Mal
umbringen?
Als er das Wasser des Lebens für seine kranke Frau beschafft
und zurückgekehrt war, lag vor seinem Haus lediglich eine Axt
mit einer scharfen Klinge. Das musste ein Zeichen des Reichs
der Himmelsfrauen sein, dass er den Schutzbaum des
Mudang-Gespensts Bari fällen solle.
Als Vater sein Kind mit den eigenen Händen ... war das die
Strafe dafür, dass er sein Kind im Stich gelassen hatte?
Mütterchen Hwajeong von der Uldul-Meerenge sagte, dass
Bari durch ihr Karma zum Mudang-Gespenst wurde, da sie zu
Lebzeiten all diese Leute verflucht hatte.
Und noch dazu verwandelte sie die Menschen, denen sie das
Leben nahm, in ihre Lakaiengespenster.
Baris Seele könnte gerettet werden, indem man das Wasser
des Lebens auf ihren Schutzbaum gießt.
Doch dann würden die Menschen, die Menschen, die in Baris
Erinnerungen am kostbarsten waren, sie vergessen.
Die Axt oder das Wasser des Lebens?
Welche Wahl würde der Reisende treffen?
Ziel
Erlangt das Wissen über die Legende vom Mudang-Gespenst
- Auftraggeber
- Schwarzgeist